Meine Toskana-Reise: Chianti – Siena – Florenz
(Teil 4/4)

IMG_20160704_210116_resizedIn der letzten Etappe der Toskana-Reise fuhren wir ins Chianti-Gebiet. Der Tripp endete mit einem 2-Tagesaufenthalt in Florenz.

Landschaftlich ist das Chianti-Gebiet einfach traumhaft, genau so, wie man die Toskana kennt: Sanfte Hügel, Sonnenblumenfelder, die typischen Zypressen, Olivenbäume und natürlich die Weinberge. Man fühlt sich hier dem Paradis wirklich sehr nahe.

Unterwegs haben wir einen Halt in Siena gemacht. Ich muss zugeben, für mich war es der erste Besuch in Siena. Ich habe schon so viel positives von dieser Stadt gehört und deshalb stand dieser Besuch auf meiner To-do Liste. Meine subjektive Meinung dazu: Ich hätte nicht viel verpasst, wenn ich Siena nicht gesehen hätte. Vielleicht lag es auch an der Jahreszeit – es waren sehr viele Touristen unterwegs (ja ich weiss – ich bin auch eine Touristin). Es war ein Gedränge in den schmalen Gassen und wir mussten uns richtigehend durch die Masse kämpfen, bis wir an dem berühmten Platz „Piazza del Campo“ waren. Dieser Platz ist bekannt durch seine beindruckende Architektur und durch seine halbrunde Form. Leider habe ich nicht so viel von dem Imposanten mitgekriegt, weil am Wochenende zuvor das berühmte Pferderennen „Palio di Siena“ stattfand und der Platz entsprechen noch eingezäumt war (Infos darüber hier auf wikipedia)

Dennoch würde ich gerne nochmals nach Siena gehen, dann jedoch wenn die Temperaturen weniger heiss sind und ich würde an einer Führung teilnehmen. Denn sowohl architektonisch als auch die Geschichte dieser Stadt sind äusserst faszinierend. Das alles kriegt man jedoch in diesem Menschengwühl nicht mit.
Was zwar nicht so wichtig ist, für mich dennoch erwähnenswert: Die Sängerin / Rockgöre Gianna Nannini ist in Siena aufgewachsen. Ihre Eltern führen dort eine Patisserie mit Bar „Nannini“ und war schon vor der Bekanntheit der Sängerin eine top Adresse.

20160703_214104_resizedDie nächsten zwei Nächte haben wir mitten im Chianti-Gebiet in Radda im Hotel Radda gewohnt. Das 4-Sterne-Hotel bietet den Gästen ein Wellnesscenter, einen Aussenpool und komfortable Zimmer. Die Weinbar ist grosszügig und was uns gut gefallen hat: zum Aperitif kann man für 10 € pro Person leckere Häppchen bestellen – die stehen bereit und man kann sich dort bedienen, so oft man will. Besonders hervorheben möchte ich jedoch das sehr freundliche Personal und das vorzügliche Restaurant. Wir waren gleich beide Male zum Abendessen dort.

 

20160703_202956_resizedEigentlich wollten wir die Spezialität „Bistecca alla fiorentina“ (Steak nach Florentiner Art)  natürlich in Florenz geniessen – so war es jedenfalls gedacht. Stefano, der Kellner hat uns jedoch überredet, dies hier im Restaurant von Hotel Radda zu bestellen. Er behauptet, dass diese Spezialität hier am besten sei – besser als in den meisten Restaurants in Florenz. Wir waren natürlich neugierig und haben uns darauf eingelassen. Kurz: ES WAR SENSATIONEL!! Es war in der Tat das beste „Fiorentina“, das ich gegessen habe. Für kulinarische, postivie Überraschungen begeistern mich einfach!

 

IMG_20160705_190502_resized_1Die nächste und letzte Station unserer Reise war Florenz (50 km nördlich von Radda)! Für mich ist dieser Besuch nicht das erste Mal und ich liebe es immer wieder, in dieser quirligen und voller Lebensfreude ausstrahlenden Stadt zu sein. Zwar hat es ebenso viele Touristen wie in Siena, aber die nimmt man anders wahr und verteilen. Da dieser Bericht über die Toskana erzählt und nicht per se über Florenz, werde ich hier auch nicht allzu viel darüber berichten, das würde den Rahmen sprengen. Gewohnt haben wir mitten im Zentrum – im Hotel Monna Lisa. Das 4-Sterne-Hotel ist ein altes Haus mit unterschiedlichen Zimmern, die mit antiken Möbeln eingerichet sind. Es ist eines der wenigen Hotels im Zentrum mit Parkplatz. Dennoch empfehle ich wärmstens, NICHT mit dem Auto in die Stadt zu reisen. Obwohl wir mit dem GPS nach aktuellem Stand gefahren sind, ist es für Nichteinheimische etwas nervenaufreibend, durch die schmalen Strassen zu fahren. Und sowieso: ein grösseres Auto könnte gar nicht auf allen Strassen im Zentrum vorbeikommen – sie sind einfach zu schmal.

Vielleicht gibt es hier mal einen separaten Blog-Bericht über Florenz, denn diese Stadt ist unbedingt eine Reise wert! Nach einer Woche war diese Reise schon wieder zu Ende. Wir sind wieder mit Easyjet von Pisa nach Basel geflogen. Die Fahrt von Florenz nach Pisa ist relativ kurz; ca. 1 1/2 Stunden bei 85 oder 102 km (je nach Route). Nun bin ich wieder zu Hause mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen.

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken