Gruppenreisen  – Tipps für erfolgreiche Planung
Burgund Tag 3

Der heutige Tag ist dem Wein gewidmet. Der Mix ist ein wesentlicher Faktor einer erfolgreichen Reise: Der Tagesablauf sollte nicht nur mit Aktivitäten und Besichtigungen vollgespickt werden, sondern die Teilnehmer sollten auch ihre eigene Zeit zur Verfügung haben. Ausser der Kunde wünscht das ausdrücklich. Ein weiterer Mix ist die Kombination von „einfach“ und „luxuriös“ – auf die Aktivitäten und auch Mahlzeiten bezogen. Ich habe festgestellt, dass gerade Gruppen, die beruflich im top Management tätig sind, das bodenständige und einfache sehr schätzen. Der direkte Kontakt zu den Winzern und Einheimischen, die Erde unter den Füssen bei einer Weinwanderung spüren, anschliessend mit dem Winzer zusammen das Mittagessen einnehmen, kommt in der Regel immer sehr gut an. Ist die gesamte Reise nur „einfach“ oder nur „luxuriös“, ist das ziemlich einseitig und langweilig und es kommt überhaupt keine Spannung auf.

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Bild: unterwegs auf der Weinwanderung

So war es auch heute bei der Weinwanderung. Sie fand ausserhalb von Beaune statt in Begleitung  mit der Winzerin Yvonne von Domaine du Prieuré in Savigny Les Beaunes. Unterwegs gab sie interessante Informtaionen über den Weinbau. Das Wetter war zum Glück schön – schon fast in bisschen zu heiss. Das anschliessende Mittagessen wurde im Weinkeller serviert, wo man sich schön abkühlen konnte.

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Bild: Mittagessen im kühlen Gewölbekeller

Das Abendprogramm war genau das Gegenteil – nämlich luxuriös: Abendessen im Restaurant Le Jardin des Remparts, das mit einem Michelin-Stern ausgzeichnet ist! Das Feedback über das gastronomische Highlight fiel entsprechend auch sehr positiv aus: Top! Hervorragend! Besonders gefreut hat mich, dass die Menüwahl gut angekommen ist – denn dazu hatte ich vom Büro aus mehrere Male mit dem Restaurant und Küchenchef hin und her ge-emailt, bis das Menü stand. Die Menüwahl ist ein weiterer wichtiger Punkt, den man ja nicht unterschätzen darf! Ich habe von Kunden schon gehört, dass es bei einer Reise gleich drei Mal die fast identischen Menüs zum Abendessen gab – eine lokale Spezialität. Anscheinend hatte die Person, die den Ausflug organisiert hat, darauf nicht geachtet, was meiner Meinung nach ziemlich fatal ist. Im privaten Leben essen wir normalerweise ja auch nicht jeden Tag die selbe Mahlzeit.